Die Wirtschaft der Bretagne

 

 

Die Wirtschaft der Bretagne. Die Bretagne zählt nach wie vor zu den wirtschaftlicher strukturschwächeren Regionen Frankreichs, auch wenn der Tourismus eine immer größere Rolle in der bretonischen Wirtschaft spielt.

 

Der einzige Atomreaktor in Brennilis wurde 1985 stillgelegt, danach scheiterten Neubauten an den Protesten der Bretonen. Auch der Aufbau von Windparks an den Steilküsten kam lange nicht recht voran, obwohl hier die Küste der Bretagne gute Grundlagen versprechen würde. Allerdings finden sich mittlerweile immer mehr Windräder an den bretonischen Küsten, auch wenn das volle Potenzial längst nicht erschöpft sein dürfte.

Der große Tidenhub besonders in der nördlichen Bretagne, ermöglicht es jedoch, Wasserkraftwerke zu betreiben. Hier herauszuheben ist das ehemals größte Wasserkraftwerk Europas in Dinard. Es stellt mit seiner Staumauer gleichzeitig die Verbindung zwischen Saint Malo und Dinard her. (Nadelöhr für den Reiseverkehr! Wenn möglich in der Saison umfahren!)

Ein Großteil der erwerbstätigen Bretonen ist mit Landwirtschaft und Fischfang beschäftigt, das zweite große Standbein gehört dem Tourismus, welcher den Großteil aller Arbeitsverhältnisse (fast 70%!) in Anstellung ausmacht. Ca. 2 bis 3,5 Millionen Touristen besuchen die Bretagne in jedem Jahr, verständlich, daß dies ein enormer finanzieller Faktor für die Bretonen darstellt. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, daß man den Massentourismus in der Bretagne immer noch vergebens "sucht". Die Region widerstand allen Verlockungen des "großen Geldes".... Hochhäuser, Menschenmassen, Hotelkomplexe und Beton-Neubauten in der wunderschönen Natur, sind nach wie vor verpönt und nicht zu  finden in der Bretagne.

Bretagne Impressionen und Bretagne Wirtschaft.... Ein Land zwischen Tradition, Fischfang und Tourismus. Ferien im Maison Dodo

 

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